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Themenhistorie von: die Pickup-Flosse
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| 2 Jahre 3 Monate her #120533 | |
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Holzlampe |
das ist eine Idee (oder eine Träumerei) , die mir schon sehr lange im Hirn , Abteilung Phantasie mit Machbarkeits-Potential , rumschwirrt : einen W111-Pickup bauen !
etwas Zeit mit Übungen bei der Bildbearbeitung verbracht und die Proportion so hinbekommen , wie ich es mir vorstelle . Zuerst wollte ich einen Kranken- oder Leichenwagen (am besten einen Pollmann-Umbau ) nehmen , aber die haben den Nachteil , dass die den ohnehin schon großen Überstand hinter der Hinterachse noch verlängert haben - sehr ungünstige Lastverteilung bzw. zu geringe Zuladungsmöglichkeit . Der Tank wird in den Bodenbereich der Kabine hinter den Sitzen verlegt . Meine Lösung wäre, den Radstand um ziemlich genau 550 mm zu verlängern und den originalen Heckscheiben-Bereich beizubehalten . So wird es in der Kabine nicht zu eng, die Sitze lassen sich normal verstellen und ein geschlossener Stauraum bleibt erhalten. Für die Ladefläche habe ich mich für diese Lösung entschieden : Es wird die Bodengruppe eines alten Transporters oder Kleinbus genommen . Das kann z.B. ein Hanomag F20 oder Kurier oder Ford Transit sein . Die wird an der "Stufe" zur Rückbank angesetzt und mit den Außenblechen (Seitenteile und Türbleche) der Flosse "beplankt" . Das wird etwas aufwändiger , aber sinnvoller , als zu versuchen , die Bodengruppe der Flosse im hinteren Bereich so zu verlängern dass die eine anständige Ladefläche ergibt . Wichtige Basisteile -angefangen bei meinem Faltdach-220b (abgebrochene Restauration) , noch fertig zu stellender Motor, neuwertiges Getriebe + Lenkgetriebe sowie viele Achsen zum aussuchen etc. - sind vorhanden . Je 2 linke und rechte hintere Türen hab ich mir schon beiseite gestellt . Die sind wegen des Zustandes nicht zu schade , als Außenhaut im Verlängerungsbereich genommen zu werden . Erfahrungen mit Karosserieverlängerungen und allem, was damit einher geht , wie z.B verlängern und wuchten der Kardanwelle, habe ich aus meiner Zeit als Konstrukteur und die handwerklichen Kenntnisse und Fähigkeiten sind auch sehr gut . Bei der Hinterachse denke ich darüber nach, die bekannte "Eingelenk-Pendelachse" durch eine starre Achse zu ersetzen - aber nicht mit Blattfedern , so steinzeitlich solls dann doch nicht sein . Aber der Wegfall der Differential-Aufhängung , also das "Nashorn" , hat bei der Gestaltung einer durchgehenden Ladefläche ohne "Stolperschwelle" gewisse Vorteile , um es mal zurückhaltend zu formulieren . Den Beweis der Machbarkeit konnte ich mir jetzt auf der Classic Motor Show in Bremen anschauen und mit dem Besitzer / Erbauer sprechen . Er hat allerdings einen W115 dafür genommen , ansonsten aber das Ganze genau so umgesetzt , wie ich es mir auch vorstelle - sehr gut gelungen . Meiner wird also quasi das "Vorgängermodell" von seinem - und so soll das dann aussehen : |
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