Oldtimer Portal für Mercedes-Klassiker
Unabhängig und Clubneutral

Heckflossenforum - Herzlich willkommen im Heckflossen-Forum! Hier geht es um die Mercedes Limousinen der Baumuster W110/111/112 aus den Jahren 1959 - 1968.
Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
Herzlich willkommen im Heckflossen-Forum! Hier geht es um die Mercedes Limousinen der Baumuster W110/111/112 aus den Jahren 1959 - 1968. Um die Beiträge nach bestimmten Themen zu durchsuchen, nutzt bitte die SUCHFUNKTION .
Für Inserate gibt es den kostenlosen Kleinanzeigenmarkt

THEMA:

Vorsicht mit der Stützlast !!!! 19 Jahre 5 Monate her #10963

  • Albert
  • Alberts Avatar Autor

Geschrieben von Albert Gerold am 15. September 2006 20:49:42:
Als Antwort auf: Du bist aber mutig geschrieben von Frank 200 D am 15. September 2006 09:53:59:

Hallo zusammen,

ich habe gerade den Beitrag gelesen, der eine Verringerung der Stützlast verschlägt. Das ist sehr gefährlich !!! Je geringer die Stützlast, desto unruhiger wird das Gespann. Ich belade meinen 71er Familia (max. 700 kg) immer so, das etwas mehr als 50 kg Stützlast vorhanden ist.

Man soll immer die Ursachen bekämpfen und nicht die Symtome. Wenn die Flosse zu viel hängt, helfen nur neue Federn. Die alten sind evtl. schon 40 Jhre alt. In meiner 230 S Flosse ist eine Bogefeder. Die möchte ich nie missen!! Allerdings muss man auch wissen, das zu einer Bogefder auch immer die entsprechenden Federn (anderen) gehören. Eine Bogefeder kann den Wagen nur wieder so hoch pumpen, wie er vorher ohne Beladung war. Wenn er vorher schon etwas hing, wird die Bogefeder den Wagen nicht höher heben können. Als ich meine Flosse mit dem 105 Liter Tank des 6.3er ausgerüstet habe, hing die Flosse trotz neuer Federn auch etwas. Also die dicksten Gummis rein und die Federteller auf die höchste Stellung. Als das immer noch nicht für ein neutrales Höhenniveau reichte, habe ich die Gummis noch zusätzlich mit 5 mm dicken Stahlscheiben unterfüttert. Dann war die Flosse nach dem Tanken wieder gerade. Wenn dann beladen wird, ist das Heck nach 2 km Fahrt wieder oben. Wenn der Tank fast leer ist, steht die Flosse jetzt allerdings hinten etwas höher. Ich kenne zwar nicht die aufblasbaren Stoßdämfper, kann mir aber vorstellen, das der Komfort damit nicht sehr gut ist. Ich hatte zwischenzeitlich auch schon einmal die Stahlfeder eingebaut, bin dann aber recht schnell und reuemütig zum Bogebein zurück gekehrt. Es gibt nichts besseres bei Pendelachsen (außer Luftfederung)

Die Fa. Sachs kann jetzt alte Bogebeine wieder reparieren (siehe Sternschuppenforum). Das kostet ca. 300 Euro. M.e. lohnt sich das sehr.
Viele Grüße

Albert Gerold (Boge gut, alles gut)




Re: Vorsicht mit der Stützlast !!!! 19 Jahre 5 Monate her #10967

  • Frank
  • Franks Avatar Autor

Geschrieben von Frank 200 D am 16. September 2006 08:24:36:
Als Antwort auf: Vorsicht mit der Stützlast !!!! geschrieben von Albert Gerold am 15. September 2006 20:49:42:

Hallo Albert,

ich schlug nur vor, die Stützlast zu minimieren, aber keinesfalls das notwendige Minimum zu unterschreiten.

Boge ist sehr gut, aber wenn man keines hat, bringen neue Stahlfedern schon einiges. In Verbindung mit neuen Stoßdämpfern lässt sich auch recht komfortabel fahren.




Re: Vorsicht mit der Stützlast !!!! 19 Jahre 5 Monate her #10970

  • Maxe
  • Maxes Avatar
  • Offline
  • Beiträge: 1039
  • Dank erhalten: 10

Geschrieben von Maxe am 16. September 2006 09:28:22:
Als Antwort auf: Vorsicht mit der Stützlast !!!! geschrieben von Albert Gerold am 15. September 2006 20:49:42:

>Hallo zusammen,

>ich habe gerade den Beitrag gelesen, der eine Verringerung der Stützlast verschlägt. Das ist sehr gefährlich !!! Je geringer die Stützlast, desto unruhiger wird das Gespann. Ich belade meinen 71er Familia (max. 700 kg) immer so, das etwas mehr als 50 kg Stützlast vorhanden ist.

...............................................................
Das Last auf der AHK sein muss steht wohl ausser Frage. Am besten sehr nahe an den 50 kg. Nur frage ich mich wozu auf dem Aufkleber steht: Max.-Stützlast 50kg wenn du doch mehr drauf packst? Wichtig ist, das die Ladung im Anhänger, egal welcher, einiger Maßen verteilt ist, wobei eine Mehrlast immer auf der AHK sein sollte. Ansonsten ist ein Schlingern vorprogrammiert. Das gleiche auch bei Minuslast auf der AHK. Da wird das Zugfahrzeug aus den Federn gehoben. Setzt dann noch ein Schlingern ein, ist das Gespann kaum noch zu halten.
dazu noch einen Text:
Anhänge- und Stützlasten

Immer wieder stellen wir fest, dass der Stützlast zu wenig Beachtung geschenkt wird. Für einen gefahrlosen Anhängerbetrieb ist jedoch eine Belastung des Kupplungspunktes, die den Vorgaben entspricht unablässig.
Sowohl der Anhängerkonstrukteur als auch der Automobilhersteller berechnen die höchstzulässige Stützlast auf Grund der Lastverteilung auf den Achsen und auf dem Kupplungspunkt.
Eine zu hohe Stützlast führt beim Zugfahrzeug
zu einer übergrossen Belastung der Hinterachse

einer unzulässigen Entlastung der Vorderachse (Lenkachse und Antriebsachse)

zu einer übermässigen Beanspruchung der Anhängevorrichtung und der Montagepunkte

Eine zu hohe Stützlast führt beim Anhänger
mit Tandemfahrwerk (2 Achsen) zu einer übergrossen Belastung der vorderen Achse

zu einer unzulässigen Belastung der Kugelkupplung (Bruchgefahr)

zu einer unzulässigen Belastung der Deichsel (Bruchgefahr)

Eine zu geringe Stützlast führt beim Zugfahrzeug
zu einer Entlastung der Hinterachse (vielfach Antriebsachse)

zu einer Belastung der Vorderachse

Eine zu geringe Stützlast führt beim Anhänger
mit Tandemfahrwerk (2 Achsen) zu einer übergrossen Belastung der hinteren Achse

zu einer übermässigen Zugbelastung der Kugelkupplung und der Deichsel

Gruß Maxe


Quelle hier:

Re: 190dc mit Wohnwagen 19 Jahre 5 Monate her #10975

  • Onclebenz
  • Onclebenzs Avatar Autor

Geschrieben von Onclebenz am 17. September 2006 08:15:23:
Als Antwort auf: 190dc mit Wohnwagen geschrieben von MTH am 13. September 2006 21:35:43:

Ich überlege ob ich eine Hängerkupplung nachrüsten soll,
ist es möglich mit einem 200D Automatic einen 1200 kg WOWA zu ziehen?
sind da auch 80 sachen in der Ebene möglich?
Gruß Onclebenz


W110 230er zu verkaufen

Re: 190dc mit Wohnwagen 19 Jahre 5 Monate her #10977

  • Torsten
  • Torstens Avatar Autor

Geschrieben von Torsten HD am 17. September 2006 11:10:40:
Als Antwort auf: Re: 190dc mit Wohnwagen geschrieben von Onclebenz am 17. September 2006 08:15:23:

Hallo!

Das dürfte wohl etwas viel sein mit 1200kg! Ich kenne nur einen Wohnwagen der wirklich mit der kleinen Dieselflosse harmoniert und das ist mein Eriba Pan Bj ca 1966. Alle Anderen die wir getestet hatten waren zu schwer und passten auch optisch nicht zur Flosse.Der kleinere Eriba Puck ist nochmal leichter bietet aber zuwenig Platz. Mit dem Pan sind auch Geschwindigkeiten über 100 drin.Auch am Berg oder Pass ist das Gespann nicht lahmer,wenn man in Schwung ist, als ein LKW.Auf den normalen Straßen kommt das Ganze gut mit.

Ich habe mal aus Schlafmützigkeit einem VW Bus die Vorfahrt genommen. Das musste ich dann natürlich heftig Gas geben!Die Beschleunigung war super! Niemanden ist etwas passiert:-)Währe da ein etwas schwerer Wohnwagen dran gewesen hätte es wegen mir heftigst gekracht!

Diesen Eriba Pan würde ich gegen die 230er Flosse tauschen :-)

Gruß Torsten HD




Moderatoren: HanuDan
Ladezeit der Seite: 0.122 Sekunden
  • Galerie